Hinweise zu Tens-Geräten

TENS steht für „Transkutane Elektrische Nervenstimulation“
und ist ein anerkanntes Verfahren der Schmerztherapie.

Anwendung – wie funktioniert TENS

Mehrere Klebeelektroden (meist 2 oder 4) werden auf den betroffenen Arealen platziert. Die nun durch das TENS-Gerät ausgesendeten elektrischen Impulse werden durch die Haut in den Körper übertragen und reizen dabei die im Gewebe liegenden Nerven. Meistens spürt der Patient den Strom nur als Kribbeln. Bisweilen ziehen sich Muskeln zusammen, die sich in der Nähe der Elektroden befinden.

Jede Sitzung dauert gewöhnlich zwischen 20 und 50 Minuten, wobei mehrere Behandlungen pro Tag möglich sind. Die Zahl und Dauer hängt davon ab, wie gut das Verfahren bei einer Person wirkt und wie lange der Effekt anhält.

Beispiel für ein Tensgerät Rezept

Rezept Beispiel Tensgerät

Das TENS-Gerät darf nicht direkt über dem Herzen angewendet werden. Ebenso sollten die TENS-Elektroden nicht auf dem Kehlkopf oder Hals- bzw. Kopfschlagader angebracht werden!

Nebenwirkungen der TENS-Behandlung

Die TENS-Therapie ist so gut wie vollständig frei von Nebenwirkungen und rasch und günstig anwendbar (aber: z.B. bei übermäßiger Anwendung könnte es zu einem Überstimulationssyndrom kommen, mit dem Resultat, dass Schmerzen verstärkt wahrgenommen werden).

TENS Behandlungsdauer und Anwendungshäufigkeit

Die Behandlungsdauer von TENS- und EMS-Anwendungen variiert wie bereits erwähnt zwischen 20 und 50 Minuten täglich über mehrere Wochen hinweg. Nach durchschnittlich 30 Minuten ist in der Regel bereits der gewünschte Effekt eingetreten.

Die Platzierung der Elektroden entnehmen Sie bitte der von uns dem Gerät beigelegten und bebilderten Bedienungsanleitung.